Catering: Häufige Fragen

Wie teuer ist Catering überhaupt? Welche Arten gibt es? Wie wird mit Essens-Unverträglichkeiten umgegangen? Wie lange im Voraus muss ich ein Catering bestellen? Was ist, wenn ich es wieder absagen muss? Richtet sich Catering nur an Geschäftskunden oder ist es auch für private Feiern verfügbar? All diese Fragen beantwortet das folgende FAQ von CateringChecker.de.

Welche Arten von Catering gibt es?

Catering gibt es in den unterschiedlichsten Formen – es ist weit mehr als nur ein Buffet, von dem sich die Anwesenden selbst bedienen müssen. Catering-Anbieter lassen dir oft die Wahl, ob du zum Essen hinzu auch eine kompetente Bedienung haben willst: Kellner, Barkeeper, usw. Du kannst Catering auch in Menüform ordern, z. B. als exklusives Dinner, bei dem mehrere Gänge gereicht werden. Die Gegenrichtung ist ebenfalls recht beliebt: ein Food Truck, ähnlich dem Catering an einem Filmset. Auch hinsichtlich der Art des Essens hast du die Wahl: Soll es kaltes oder warmes Essen sein? Süß, herzhaft, gemischt? Bevorzugst du eine bestimmte kulinarische Richtung? Catering ist mittlerweile sehr vielseitig, ähnlich Lieferservice für Pizza & Co; die Auswahl ist immens.

Warum wenden sich die vorgestellten Catering-Plattformen hauptsächlich an Geschäftskunden?

Geschäftskunden sind verlässlich und oft „Wiederholungstäter“. Im Business-Bereich gibt es einfach mehr Anlass, auf ein Catering zurückzugreifen, seien es Meetings, Tagungen oder auch gemeinsame Veranstaltungen nach Feierabend. Aus diesem Grund wenden sich die meisten Anbieter vermehrt an Business-Kunden und bieten diesen ein maßgeschneidertes Angebot. Das macht aus Sicht der Caterer am meisten Sinn, denn Bestandskunden, einmal von der Qualität des Angebots überzeugt, sind „gute“ Kunden: Sie erfordern kaum Werbung und kommen von sich aus wieder auf die Caterer zu, wenn sich ein neuer Anlass zeigt – und ein solcher zeigt sich eben öfter im Business-Leben als im privaten.

Kann ich die Catering-Anbieter auch als Privatperson nutzen?

Einige Anbieter schließen das aus, so LEMONCAT und aveato. Aber wenn das nicht der Fall ist, kannst du die Catering-Plattformen natürlich auch für private Anlasse nutzen. Bei AVIO catering & event gibt es z. B. ein Hochzeitsmenü im Angebot. Aber auch kleinere Anlässe sind willkommen: eine Feier, ein Abend mit Freunden, ein Geburtstag etc.

Gibt es auch Catering mit Rahmenprogramm?

Nicht alle Anbieter liefern auf Wunsch auch ein Rahmenprogramm, einige jedoch schon. In der Regel handelt es dich dabei um „leichtverdauliche“ Kunst, etwa Akrobatik, Musik oder Tanz. Denn das Rahmenprogramm soll zwar unterhalten, aber nicht von der Hauptsache ablenken: dem Essen.

Wie teuer ist Catering?

Die Preise für Catering werden im allgemeinen mit einem Preis pro Person angegeben. Dieser liegt in einer recht weiten Spanne zwischen fünf und mehreren hundert Euro, je nach Umfang und Art des Essens. Bei der Suche nach dem passenden Caterer bzw. Menü kannst du den Preis pro Person oft als Auswahlkriterium ansetzen und dir Angebote entsprechend filtern lassen. Mit dem Preis pro Person sind in der Regel alle Kosten abgedeckt, wobei manche Caterer aber die Bar getrennt berechnen. Frag am besten nach, wenn du nicht willst, dass deine Gäste auf einmal doch das eigene Portmonee zücken müssen, um für Wein, Bier & Co zu bezahlen. Achte auch darauf, dass recht viele Caterer eine Lieferpauschale in Rechnung stellen, mit der sie die Kosten für Anfahrt, Auf- und Abbau des Caterings begleichen.

Gehört zum Catering auch eine Bedienung?

Das hängt davon ab. In der Regel bleibt mindestens eine Person des Catering-Unternehmens vor Ort und kümmert sich um eine Wiederauffüllung des Buffets, wenn es langsam leer gegessen ist. Andere Caterer stellen das Essen nur ab und kommen nach dem Frühstück, Lunch oder Dinner wieder, um die leeren Platten abzuholen. Dritte wiederum sind in großer Belegschaft vor Ort, bedienen deine Gäste am Tisch, reichen Essen und Getränke nach, räumen ab, usw. Überleg dir, welches Modell für dich das geeignete ist und frage gezielt danach. Bei der großen Anzahl von Caterering-Anbietern kannst du darauf bestehen, dass deine erfüllt werden bzw. von vornherein einen passenden Anbieter aussuchen.

Wie gehen Caterer mit Essens-Unverträglichkeiten um?

Dass Menschen Essens-Unverträglichkeiten haben, hat sich mittlerweile herumgesprochen und sorgt nicht mehr für gehobene Augenbrauen und Einordnung des Allergikers als Sonderling o. ä. Wenn du bzw. deine Gäste also bestimmte Essens-Unverträglichkeiten aufweisen, sag dem Caterer Bescheid, am besten schon bei der Aufgabe deiner Bestellung, Bist du dir nicht sicher, ob deine Gäste allergisch auf bestimmte Zutaten sind, achte darauf, einen Caterer zu finden, der alle Gerichte entsprechend kennzeichnet oder von vornherein möglichst allergen-frei kocht. Aveato ist hier zu empfehlen. Das Mindeste sollte sein, dass z. B. bei einem Buffet kleine Hinweistafeln bei den jeweiligen Gerichten stehen, die über potenziell problematische Zutaten informieren.

Gibt es eine Mindestzahl von Essern für ein Catering?

Die meisten Anbieter sind bei der Anzahl der Essenden sehr flexibel und bieten Catering sowohl für kleinste Gruppen (ab fünf Personen) als auch für Großevents mit mehreren hundert zu Beköstigenden. Ein Catering für weniger als fünf Personen wirst du jedoch kaum finden; es sei denn, du nutzt Anbieter wie aveato, die dich einfach auch mal eine Platte bestellen lassen, egal für wie viele Personen.

Wie lange im Voraus muss ich ein Catering bestellen?

Cateringanbieter werden immer schneller und brauchen mitunter nur wenige Stunden Vorbereitungszeit. Wenn es dringend ist, kannst du ein Catering also durchaus auch noch für denselben Tag finden. In der Regel ist aber eine Vorlaufzeit von 24-48 Stunden angesagt. Je größer das Event, je mehr Esser zu verköstigen sind und um so aufwendiger das bestellte Essen selbst ist, um so mehr Vorlaufzeit braucht es. Schau mal auf unsere Übersichtsseite; da haben wir das als Kriterium aufgenommen.

Was ist, wenn du das Catering wieder absagen musst?

Catering absagen kann teuer werden, besonders wenn du kurzfristig absagst. Denn dein Catering wird extra für dich zubereitet, und bei einer großen Anzahl von Personen ist auch der Aufwand entsprechend. Faustregel: Je größer der Bestellwert des Caterings, um so höher die Stornierungsgebühr. Leider ist Essen ja auch verderblich und kann nicht einfach auf ewig in den Kühlschrank wandern, bis es sich für die nächste Großbestellung eines Caterings verwenden lässt, falls du deines absagst. Versuch also, Stornierungen zu vermeiden. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt und du vielleicht sowieso fast 100 % des Preises als Stornierungsgebühr zahlen müsstest, gibt es immer noch die Möglichkeit, dein Catering wie geplant liefern zu lassen – nicht an dich, sondern an Menschen, die sich ein Catering nicht selbst leisten könnten und sich wahrscheinlich sehr über das tolle Überraschungsessen eines edlen Spenders freuen!